November 10, 2009 von T. H.
Nach meinem Channelling mit Morgana und der wahnsinnsfreude über einen durchaus besser funktionierenden Körper habe ich nur nochmal ganz kurz an die Türen der Wahrnehmung geklopft. Ich wollte meinen Tinnitus nochmal „aushorchen“ und probieren, ob sich schon andere Dinge vernehmen lassen, als nur piepsen. Ich bekam auch tatsächlich eine Audioverbindung, allerdings über die üblichen Channelling-Bahnen (wirklich g-e-h-ö-r-t habe ich niemanden). Er hatte eine sehr angenehme Stimme und sagte, er werde mir in Zukunft mit meinem Tinnitus und dem Hellhören helfen.
Auf meine Frage, warum er denn dann nicht über meine physischen Ohren gekommen ist, sagte er nur: „Naja, bevor sie richtig eingestellt sind, hättest du mich wohl sowieso nicht gehört.“ (D’oh!) Peinlich, peinlich.
Menschlich wie ich bin fragte ich dann noch nach einem Namen. Nach anfänglicher Verwirrung auf der anderen Seite der Leitung einigte er sich mit sich selbst auf „Ando“. (Kurze Erklärung: Ando ist ein Seriencharakter aus der US-Serie „Heroes“ und der beste Freund und Helfer eines der Hauptdarsteller. ) Wir verabschiedeten uns. Erst jetzt kommt es mir komisch vor, dass Ando und ich wirklich nur Audiokontakt hatten, sehen konnte ich nichts. Wahrscheinlich ein Teil der Vorbereitung, beim Hellhören werde ich ja auch kein Bild mitgeliefert bekommen
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November 10, 2009 von T. H.
Gestern abend hatte ich schwer zu kämpfen mit den Ausläufern meiner Grippe. Ich habe sagenhaftes Kopfweh, hatte eine verstopfte Nase, die sich von NICHTS überreden liess, doch mal eine Zeit lang frei zu sein und trockenen, widerspenstigen Husten ohne den ganzen Müll wirklich heraushusten zu können.
Also, was macht man als medialer Nachwuchs? Man versucht es über den Kopf.
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November 10, 2009 von T. H.
Zur Zeit bin ich ziemlich ausgeschaltet von einer Grippe. Immerhin einer ganz normalen, keiner Schweinegrippe, aber trotzdem. Das übliche Spektrum reicht von Hals- und Ohrenweh über Husten und Schnupfen bis hin zu völlig verstopften Nasennebenhöhlen.
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Oktober 25, 2009 von T. H.
Eigentlich hatte ich nie probiert eine lebende Person zu channeln aber ich glaube es ist mir gestern trotzdem gelungen. Richtigerweise muss man allerdings wahrscheinlich sagen, dass es mehr ein sehr interessantes Gespräch war… eben über einige Distanz. Telepathie wäre hier also unter Umständen das angebrachtere Wort^^
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Oktober 25, 2009 von T. H.
Ich habe ja schonmal erzählt, dass meine zukünftige Schwiegermutter aufgehört hat, etwas vom Leben zu wollen. Mittlerweile sagen die offiziellen Stellen, sie hat Demenz entwickelt und vordergründig/medizinisch ist es wohl auch so. Wenn man sie besucht sagt sie absolut nichts außer vielleicht einem gelegentlichen „Ja“. Wenn man sagt „ich habe ja gestern angerufen“ dann kann sie sich nicht erinnern. Es ist eigentlich genau was ich immer vermutet hatte… sie verabschiedet sich langsam aber sicher.
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September 30, 2009 von T. H.
Es ist schon irgendwie seltsam. Obwohl ich ja einen Nebenjob habe und mindestens 40 Stunden den Monat arbeite und natürlich auch mal die Gelegenheit nutze, das liebe Heim auf Vordermann zu bringen beschleichen mich – interessanterweise besonders beim LESEN – in letzter Zeit seltsame Gedanken. Ich habe ständig das Gefühl, nicht genug zu tun, nicht genug zu arbeiten und mich „gehen zu lassen“. Ich muss regelrecht dagegen ankämpfen, nicht von mir selbst schlecht zu denken weil ich „rumgammele“. Naja, bald geht es wieder los, mit dem letzten Semester vor der Diplomarbeit. *seufz* Und danach gibts endlich einen geregelten Job, mit NICHT lachhaftem Einkommen und eine neue Wohnung auf dem Land, das wird schön
PS: Der Erlebnispark war toll, ich bin sehr sehr froh dass ich es gemacht habe, obwohl runde 200 Euro für das WE für uns natürlich eine Stange Geld sind. Aber jede Minute hat mir bestätigt, dass es das Geld mehr als wert war.
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September 30, 2009 von T. H.
Ich konnte im Buchladen – in dem ich zu meinem finanziellen Glück nicht allzu oft verkehre – nicht widerstehen und habe mir vor kurzem eine Menge Hirnfutter gekauft! Einmal einen „kleinen Taschencoach“, den ich sehr empfehlen kann, er enthält nämlich Kurzbeschreibungen zu Entspannungsmethoden. Selbsthilfe pur, ich steh ja auf sowas
Dann noch das Buch „A$$hole“. „Wie ich lernte ein Schwein zu sein und dabei reich und glücklich wurde“. Sehr empfehlenswert für Menschen, die einfach zu nett für diese Welt sind ^^
Aber für mich hier am wichtigsten ist das Buch „Warum es uns so schlecht geht (obwohl es uns so gut geht)“ von Harald Koisser. Die Unterüberschrift des Buches ist „Was ist ein gutes Leben?“ und das hat mich natürlich sofort angesprochen. Normalerweise suche ich mein Heil ja in Esoterikbüchern aber dieses philosophische Buch ist wirklich mal eine sehr gelungene Ausnahme in meinem Bücherregal. Der Autor hat eine tolle Schreibe und referiert ersteinmal ausgiebig, was Begriffe wie „Glück“, „Arbeit“, „Fortschritt“, „Liebe“ oder „Stille“ eigentlich beschreiben und was unsere westliche Gesellschaft daraus gemacht hat bzw. was die gängigsten Missverständnisse rund um diese Begriffe sind. Grundlegende Fragen, die sich jeder einmal gefragt haben sollte, sind zum Beispiel: „Willst du Haben oder Sein? Bist du also Hedonist und willst Lust aus deinem Geld und deinem Leben? Oder bist du eher Asket was das Geld ausgeben angeht, sammelst lieber Güter an (Haus und andere Sicherheiten z.B., ich bin so jemand!!) zahlst dafür aber auch bereitwillig sehr viel Geld an Zinsen jeden Monat?
Ich kann das Buch sehr empfehlen, auch weil im zweiten Teil ein geschichtlicher Abriss über den Gedanken des „guten Lebens“ enthalten ist. Es ist sehr interessant mal einen Abriss zu bekommen, was man in der Antike über Arbeit, Glück etc dachte und was im Mittelalter. Warum manche Gedanken wie der kategorische Imperativ von Kant eine so revolutionäre geistige Leistung war und welche Bedingungen welche Denkweisen auslösten. Also quasi eine tolle Mischung aus Geschichte, Philosophie und „Denk dich glücklich“… vorher war ich von keinem dieser Schlagworte ganz besonders angetan.
Also: Mein Lesetipp für die kommenden Winterabende
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September 9, 2009 von T. H.
Wie der Zufall so spielt, habe ich meine Bücher von Allison DuBois endlich mal in meine neue Wohnung überführt. Und eines davon habe ich auch gleich nochmal durchgelesen, die sind ja quasi „leichte Kost“^^. Und in diesem Buch stand lustigerweise genau das drin was ich diesen Monat unbedingt hören musste.
Hintergrundinfo: Ich habe letzten Monat den leicht verrückten Entschluss gefasst, mit meinem Schatz in einen Freizeitpark zu gehen, in dem ich als Kind manchmal mit meiner Mutter, meinen Geschwistern und meiner Oma war. Dieser Park liegt in Baden-Württemberg und heisst Tripsdrill. Eigentlich ist es ein Park für Kinder, aber in letzter Zeit sind auch Wildwasserbahnen und solche Dinge dazugekommen um es für Erwachsene wohl wenigstens etwas spannender zu machen
Jedenfalls spüre ich in letzter Zeit das brennende Verlangen, endlich einmal wieder dort hin zu gehen. Mein Schatz weiß ungefähr was ihn erwartet, aber eigentlich ist er ahnungslos
Ich möchte die gesamten Ausgaben (Hin- und Rückfahrt, Hotel mindestens 1 Nacht, Eintritt in den Park etc) selbst bezahlen und ihm eine richtige Freude machen mit dem Trip. Dann kamen aber die nagenden Geldzweifel und die Gedanken à la „muss das sein du hast gar kein Geld“ und so weiter…..
Just in diesem Moment kam also Allison DuBois ins Spiel die in ihrem Buch „secrets of the monarch“ schreibt: Was dir als Kind Spaß gemacht hat, wird dir auch jetzt noch Spaß machen. Mach was kindisches oder verrücktes wenn es dich juckt, vielleicht wirst du in zwei Wochen von einem Auto überfahren! (Frei interpretiert aus der Buchpassage^^)
Das hat mich ehrlich gesagt wieder in meinem Plan bestärkt und ich werde uns diese zwei Tage gönnen, 200 Euro hin oder her
Ich glaube danach will ich unbedingt wieder hin, allerdings mit meiner Schwester und ihrer Familie. Sie plant nämlich heftig am Zuwachs und das wär doch wirklich mal was, schließlich ist es trotz allem ein Kinder-Erlebnispark
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September 9, 2009 von T. H.
Ich bin ja generell ein sehr kreativer Mensch. Ich führe dieses Blog, ich male sehr gerne, ich tanze usw. usw. Leider ist aber auch mein Tag nur 24 Stunden lang, weswegen mich eigentlich konstant der Gedanke an mir nagt, dass ich nicht genug für meine spirituelle Ausbildung tue.
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September 9, 2009 von T. H.
Ich rede im allgemeinen nicht allzu leicht schlecht über Leute, aber leider kommt man doch ab und an zu dem Punkt, an dem man sich ernsthaft fragen muss, ob man mit bestimmten Menschen noch recht weitgehende Kontakte pflegen will. Leider fällt so ungefähr die ganze Familie meiner besseren Hälfte in diese Kategorie und ich habe mir extra von ihm die Erlaubnis geholt, meine Gedanken hier schreiben zu dürfen.
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