Eine Séance (frz. Sitzung) ist eine spiritistische Sitzung einer Gruppe mehrerer Personen, um unter Anleitung oder Nutzung eines „Mediums“
Ich habe ja schon länger mit dem Gedanken gespielt, mal für jemand anderen zu channeln und dessen Fragen zu beantworten anstatt immer nur meine.
Jetzt endlich bin ich mit meiner lieben Freundin (deren Name wie üblich höchstens in Nicknames preisgegeben wird, ihr wisst ja, Anonymität und so
) mal dazu gekommen!! Wir haben uns einen schönen Nachmittag gemacht und einfach mal drauf los probiert, ob wir ihren Guide nicht auch zu fassen bekommen. Ich hatte ihr natürlich vorher den typischen „Disclaimer“ heruntergebetet:
1) Ich kann nichts dafür, wenn wir gar nichts bekommen (deswegen heißt’s ja test nich wahr^^)
2) Keine Lottozahlen, keine zukünftigen Jobs oder Lebensgefährten oder Todesdaten! (Darauf lässt sich nunmal keiner ein, obwohl die Schweinchen das alles wissen)
soweit, sogut. Tatsächlich habe ich aber die Trance ganz gut gemeistert, ich habe aber auch nichts anders gemacht als sonst! also still hinsetzen, losmeditieren, Ramaha treffen. Diese hat uns dann freundlicherweise an die Hand genommen und weitergeführt, und zwar auf eine wunderschöne Waldlichtung. Dort begegneten wir dann ihrem Guide, der erst nur mal das Wort „Waldschrat“ von sich gab zur Kategorisierung seiner Person und damit ich ihr überhaupt etwas sagen konnte, was ich sehe. Namen bekamen wir erstmal nicht. Auf Nachfrage erfuhren wir aber was wir hören wollten: Ein Guide, IHR Guide!
Er nahm uns relativ schnell mit in die Vergangenheit und zeigte uns eines ihrer vergangenen Leben, dass sie und dieser „Waldschrat“ zusammen durchlebt hatten. Ich bekam die Jahreszahl 1870, das muss aber nicht das genaue Datum sein, es kann auch nur ein Rahmen sein oder durch die Besonderheit des Channelns für jemand anderen viellecht sogar falsch. Ich mache mir da keine Illusionen, will aber die Durchgaben auch nicht abwerten.
Wir wurden von „Steven“, wie unser neuer Bekannter hier geheißen hatte herumgeführt und ich konnte einige sehr scharfe und detaillierte Blicke in das Leben meiner Freundin werfen. Sie war eine junge Frau, die in der Dorfschule arbeitete, genau wie „Steven“. Er war zwar etwas eitel und steif, schien sie aber zu lieben. Ich habe leider nicht erfahren, ob sie geheiratet haben, aber der Wink mit dem Zaunpfahl zu dem Thema lautete: Man hat hier nicht viel Auswahl!
„Hier“ ist übrigens irgendwo in einer trockenen Region von Nordamerika, in einem kleinen Dorf im Nirgendwo. Ich habe leider nicht herausgefunden, wie sie hieß, und ein Bild hatte ich auch nicht. Sie sah für mich so aus wie immer, meine Freundin eben
Steven der Waldschrat hingegen hatte sich in sein damaligen Aussehen gewandelt. Er war groß, hatte schwarze, geölte oder gefettete Haare und hielt sich immer sehr korrekt, typisch altmodischer Dorflehrer 0o. Einige der Bilder waren wirklich sehr detailgetreu aber der Länge des Eintrags zuliebe werde ich das hier etwas abkürzen und mich freuen, dass wir alles auf Band haben (HA! Moderne Aufnahmetechnik, ich liebe es!).
Als der Waldschrat uns wieder zurück auf die Lichtung brachte und auch sein bärtiges, graues Aussehen wieder hatte, bemerkten wir meine süße Ramaha,die ganz ungeduldig auf einem Baumstamm saß. Sie meinte, sie müsse mir noch so viel zum Universum erzählen! OH JE! Eigentlich wollte ich für meine Freundin weiterforschen, zum Universum kann ich ja immer was erzählt bekommen, aber sie ließ nicht locker und wir verließen den neu gewonnen Freund. Aber nicht ohne ihm das Versprechen abzuringen, auf meine Freundin zu warten. Er gab ihr außerdem eine sehr spezielle Anleitung zum meditieren/channeln, die FÜR SIE genau richtig sein würde, denn jeder macht das ja ein bisschen anders.
So, die Durchgaben zum Universum gibt’s morgen
Gute Nacht!