Wie schon angekündigt habe ich mich sehr spontan entschlossen, ein Wochenendseminar bei Vicki Monroe zu besuchen. Ich kann nur sagen: Ich bin begeistert!!! Mir kann ja nun nicht jeder noch etwas beibringen und hätte sie nur ein bisschen erzählt und eine geführte Meditation gemacht wäre ich wohl auch ohne neues Wissen nach Hause gegangen aber WEIT GEFEHLT!!^^
Wir haben als Einführung eine 30-minütige Meditation gemacht, wo wir alle einen Verstorbenen kontaktieren sollten. Das war sehr schön und natürlich habe ich mir meinen Opa „herbeigewünscht“, was sogar prompt funktioniert hat. Manchmal lassen Kontakte, die ich unbedingt will, ja auch ganz schön auf sich warten aber seit diesem WE rede ich regelmäßig mit ihm (und bekomme ständig Aufträge von meinen Eltern, ihn was zu fragen 0o )
Hier ist mein Mitschrieb, den ich gleich nach der Meditation gemacht habe um nicht alles sofort zu vergessen:
„Opa sieht toll aus. Er sieht aus wie 26, hat ein weißes Hemd an und eine weite bequeme Hose. Seine Haare sind kurz und blond. Er lächelt viel, sieht sehr gesund und kräftig aus, wie ein Soldat auf Urlaub“
Folgendes hat er mir gesagt:
Mir wurde nur Härte gelehrt. Ich musste immer hart sein. Darum ist Härte alles, was ich weitergeben konnte.
Er sagte das mit sehr viel Bedauern in der Stimme. Auf die bohrenden Fragen, ob er nicht noch viel mehr gesagt hat kann ich nur erwidern: Tote sagen nichts sinnloses oder unwichtiges. Sie sagen nur das absolut essentielle, quasi die Zusammenfassung ihres Lebens. Außerdem wusste er wohl genau dass wir ja quasi einem Zeitplan unterlagen und irgendwann aus der Meditation aufwachen sollten. Es ist auch noch viel Zeit in Zukunft mit ihm zu „plaudern“…
Zwischendrin hat sie natürlich auch von ihrer Arbeit in den Staaten erzählt und alle möglichen nützlichen Tipps gegeben, von Kassettenaufnahmen in den eigenen vier Wänden (electronic voice recording oder so nannte sie das) bis hin zum Ausreuchern schlechter Energien oder Gefühle. Sehr interessant außerdem: Es gibt schon seit Jahrtausenden das Ritual, schlechte Emotionen oder Streits oder Sorgen loszulassen, indem man sie aufschreibt und am besten Nachts verbrennt. Auch mit nagenden Schuldgefühlen etc soll das sehr gut gehen, wäre mal auszuprobieren
Am besten gefallen haben mir aber eindeutig zwei Dinge: 1) wir haben automatisches Schreiben gelernt und 2) ich kann jetzt verschollene Gegenstände finden *YAY ME*^^
Bei der Übung zum automatischen Schreiben sollte sich jeder Stift und Zettel nehmen und sich vorstellen, er würde von außen zuschauen wie unsere Hand beim Schreiben geführt wird. Dann sollten wir drei Namen, eine Farbe, eine Zahl, einen Ort, eine Emotion und die Namen der Personen links und rechts von sich aufschreiben, ganz spontan. Das war sehr lustig, denn meine Namen sind „Jemahn“, „Itneal“ und „Oni“. Mein Ort lautet „rose park, England“, die Farbe ist weiß (mit einem Bild eines weißen Kleides dazu!), die Zahl ist 12 (Vicki erklärte das kann ein Monat sein oder ein Jahrestag oder sowas) und jetzt wirds richtig interessant. Die Person links von mir kannte ich nicht und habe sie „Judith“ getauft, was sich leider als falsch herausstellte. Die Person rechts von mir habe ich mit „Oni“ betitelt, was ja auch in meinen Namen schon vorkam. Das interessante war nur: ich saß in einem halben Stuhlkreis ganz außen und hatte keine rechten Nachbarn. Oni ist der Name der Person (für mich weiblich), die für mich geschrieben hat und die ich wohl von irgendwoher (oder viel mehr irgendwann!) kennen müsste. Sie hat das auch wirklich toll gemacht muss ich sagen sie hat während sie meinen Stift geführt hat regelrecht in mein Ohr geschrien, was ich zu schreiben habe.
Man soll übrigens wenn man 10-Finger schreiben kann (so wie ich) automatisches Schreiben ruhig am PC machen, das ist wohl noch einfacher für die andere Seite der Leitung (klar, Schreiben ist ja ein sehr komplexer Bewegungsablauf, eine Taste drücken dagegen nicht wirklich?!)
Das Thema „Gegenstände finden“ haben wir in Form eines Spiels am Schluss gemacht, das war sehr lustig. Vicki hat uns einen sehr schönen Ring von sich gezeigt, dann mussten wir alle aus dem Raum und sie hat ihn versteckt. Draußen sollten wir uns ausmalen, wo sie ihn wohl hin hat.
Ich konzentrierte mich auf den Ring und sah mich von außen danach suchen. Während ich dieses Bild vertiefte, fing der Ring in diesem Bild in meinem Kopf an, oben auf einem Schrank in der hinteren rechten Ecke zu blinken. Im Kopf ist eben alles möglich und ich dachte mir: Ok, oben hinten rechts auf dem Schrank! Fein!
Es gab nur ein klitzekleines Problem beim Betreten des Raumes: Da war leider kein Schrank!!!!! Nur zwei Tische mit einigen Flyern, über die ich schnell drübergeschaut hatte. Etwas enttäuscht habe ich die Suche aufgegeben und bin fast umgefallen, als sie den Ring aus seinem Versteck geholt hat. Er war AUF einem Lampenschirm in genau der Ecke wo ich den Ring gesehen hatte!! Vicki musste einen Stuhl nehmen, darauf klettern und den Ring vorsichtig mit zwei Fingern herunterklauben. GENAU dieses Bild mit jemandem auf einem Stuhl (zum hochlegen allerdings) hatte ich auch gesehen. Nur weil da also kein hoher Schrank stand hieß das nicht, dass der Ring nicht kurz unter der Zimmerdecke war, das war eine ganz schöne Lektion*G*
Kurz nach diesem Spiel war das Seminar leider schon rum aber ich habe wirklich unheimlich viel gelernt und rede jetzt recht regelmäßig mit meinem Opa. Außerdem ist meine Intuition besser geworden, aber ich höre noch nicht auf diese leise Stimme die mir sagt: „Geh jetzt, nicht in 6 Minuten, der Unterschied ist gewaltig….“
Der Unterschied in besagtem Fall war der Abschleppdienst, aber nicht am Seminartag sondern einige Wochen später -.- Also Fazit: Hör sehr sehr SEHR genau hin wenn aus den Tiefen deines Kopfes eine Stimme etwas sagt!!!!
Hoffentlich nehme ich das mit den nächtlichen Sprachaufnahmen wirklich mal in Angriff, ich habe ehrlich gesagt etwas schiss -.- Aber irgendwas muss mit unserer Küche sowieso sein, ALLES darin wird vor seiner Zeit schlecht und alles gekochte schmeckt irgendwie sehr seltsam (obwohl ich überhaupt nichts anders mache)….