Es kommt ja ab und an vor, dass einem Bücher über den Weg laufen, die einen wirklich faszinieren. Genau solch ein Buch ist mir durch meine Mutter (wie auch sonst
) jetzt in die Hände gefallen. Es heißt „Magical Use of Thought Forms“. Die Autoren, Dolores Ashcroft-Nowicki und J.H. Brennan sind das, was man wohl als „Magier“ bezeichnen muss. In dem ganzen Buch geht es um echte wahrhaftige Magie, ein Konzept, mit dem ich bis jetzt nicht viel anfangen konnte.
Normalerweise stellt man sich die Magie ja so vor, dass man einen Liebeszauber spricht, versucht, Kerzen nur mit dem Geist zu entzünden und ähnliches. Dass hinter dem Konzept sehr viel mehr steckt, beweisen die Beiden auf brilliante Art und Weise. So widmen sich zum Beispiel mehrere Kapitel des Buches mit Wissenschaft, zum Beispiel mit Mathe. Nun muss man wissen, dass ich in Mathe eine völlige Niete bin. Ich habe es selten über eine 4 in der Schule hinausgebracht und Mathe betrachte ich heute größtenteils noch bestenfalls als notwendiges Übel. Brennan aber hat es geschafft, mich völlig für Zahlen – besonders für die nicht existenten – zu begeistern. Mathe scheint eben wie fast alles andere erst dann spannend zu werden, wenn man auf dem Expertenlevel ankommt und den Kinderkram hinter sich gelassen hat *seufz!* Besonders gelungen sind einfach die Sichtweisen, es ist per Definition einfach MAGIE, wenn ein Mathematiker zum Beispiel mit der Wurzel aus -1 rechnet, denn diese Zahl gibt es einfach nicht (keine Zahl ergibt mit sich selbst mal genommen minus
). Wer dennoch mit dieser imaginären Zahl arbeitet und am Ende der Formel (durch herauskürzen der ganzen „magischen“ Zahlen (^^) doch ein „echtes“ und richtiges Ergebnis hat, der betreibt im Grunde Magie. Mann o mann!!
)
Auch sonst ist das Buch sehr brauchbar, auch wenn ich finde, dass eine ganze Menge darin beschrieben wird, das ich als Channelling kenne. Beispielsweise wird Kapitel um Kapitel erklärt, wie man sich im meditativen Zustand seine eigene Welt schaffen kann mit Häusern, Gegenständen, Figuren, sogar Lebewesen (Achtung: Keine Ebenbilder von irgendjemandem!
). Genau dieses Prinzip wende ich aber schon eine ganze Weile erfolgreich an. Wenn ich mit Ramaha durch einen schönen Garten gebe, erschaffe ich den ja auch vorher auf der Gedankenebene, wo wir zwei uns immer treffen. Trotzdem waren noch viele interessante Aspekte in dem Buch zu finden und ich habe sehr viel über Sichtweisen gelernt.
Ein Beispiel: Ich bin ja nun schon „leicht beeinflussbar“ in meinem Denken (so würden das jedenfalls hartnäckige Atheisten formulieren) aber mit Feen, Kobolden, Drachen und Batman hatte ich es dann doch nicht so!!! Aber wie immer sollte man sich bei nichts zu sicher sein^^ Selbstredend hat nie eine aus Fleisch und Blut bestehende Elfe ein Elfenkind geboren und das wird wohl auch so bald nicht passieren. Elfen EXISTIEREN also nicht. Dieser Umstand bedeutet allerdings noch lange nicht, dass es sie auch nicht GIBT. Es GIBT sie in Millionen Köpfen von Millionen Menschen weil sie daran GLAUBEN (möchten). Und sobald sich der menschliche Geist etwas vorstellt (oder wie hier multipliziert mit so vielen Glaubenden) GIBT es dieses etwas auch…. auf einer astralen Ebene. Und wenn Gedanken wie das Prinzip der Elfe als kleines geflügeltes Wesen im Wald stark genug „bedacht“ wird, dann können diese Formen und Wesen sehr stark werden und Zeiten überdauern. DAS ist für mich eine sinnvolle Erklärung. Menschen, die den Glauben teilen und/oder recht starke Medien sind können dann unter Umständen diese erdachten Formen wahrnehmen, wenn sie es mehr oder minder drauf anlegen…. und so wird ein Schuh draus, den auch ich nicht sehr gut verleugnen kann
Keine Sorge, jetzt hör ich auf zu schwärmen, aber dieses Buch war meine Zeit eindeutig wert. Ich weiß noch nicht, ob es eine deutsche Version gibt, Amazon jedenfalls spuckt nur das englische Original aus (wie immer bei richtig guten englischen Büchern…)
Naja, das englisch ist aber nicht völlig abgehoben, das allermeiste versteht man ohne Probleme.. also ran an den Schinken*gg*